Workshops, Roundtable und Interviews in der Watson Work Lounge #rp17 #IBM

Workshops und Open Space Roundtable in der Watson Work Lounge #rp17 #IBM

Ich sag mal

Auf zur re:publica nach Berlin vom 8. bis 10. Mai 🙂

Hier nun das komplette Programm in Halle 8 in der Watson Work Lounge von IBM auf der re:publica.
Die Roundtable werde ich über Hangout on Air live übertragen (auf YouTube schon vorgeplant) und die Workshops sowie die Einzelinterviews im Format „Auf einen Cappucino“ mit dem Programm Ecamm Live via Facebook.

Workshops/Roundtable in der Watson Work Lounge, Montag, 8. Mai 2017
Moderation: Gunnar Sohn, Wirtschaftsblogger

10:00 Uhr: Reden wir Tacheles – Die traurige Realitätsferne von digitalen ArbeitsweltenOpen Space-Roundtable mit Mike Schnoor von der Agentur Guts & Glory und Gunnar Sohn

Alles bleibt, wie es ist, nur mit Internetanschluss? Die immer noch vorherrschende Fabriklogik zieht mit digitalen Mitteln auch in die Büroarbeit ein, berichtet brandeins in der März-Ausgabe und bezieht sich auf eine Studie des Soziologen Andreas Boes: „Die Arbeit im Büro ähnele immer mehr der Arbeit in der Fabrik: Kleine…

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@mgoldmann – Facebook Live via #Ecamm und Vorbericht zur #rp17 #IBM #D2030 #Bierothek

Bots statt Buchbinder-Wanninger-Warteschleife #rp17 #IBM

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Ob zu Land, auf dem Wasser oder in der Luft, vernetzte Services sind in Deutschland häufig ein Fall für den Dilettanten-Stadl. Wer als Kunde via Post, Telefon, Fax, Chat oder Social Web mit Unternehmen in Berührung kommt, wird unversehens in die Buchbinder-Wanninger-Warteschleifen-Groteske von Karl Valentin katapultiert:

„Einen Moment bitte, ich verbinde Sie mit der Verwaltung, gell.“

Eine Vernetzung in der Kundenkommunikation findet nur selten statt. Da weiß die eine Hand nicht, was die andere macht, auch wenn auf Fachkongressen der Call Center-Branche seit Ewigkeiten von Multi-Channel-Management oder gar Omni-Channel-Management gesprochen wird. Die immer noch skriptgesteuerte Arbeit des Hotline-Agenten endet bei den Fähigkeiten, die eben in diesem Skript formuliert sind.

Beste Bedingungen, über Bots den Kundenservice zu renovieren. Nach Auffassung des Digitalberaters Christian Bartels ist es für einen Kunden kaum noch zu erkennen, ob ein Bot oder ein Mensch mit ihm kommuniziert. Bots reagieren aber schneller und präziser:

„Der Kunde wird in naher Zukunft den Bot als Kundenberater vorziehen. Die schriftliche Kommunikation im Kundenservice wird bis 2022 zu 80 Prozent durch Bots erfolgen. Der Kunde wird über eine unaufgeforderte Ansprache per Bot erfreut sein. Die Sprache der Kunden mit Bots wird unhöflich, aber präzise und effizient erfolgen“, so Bartels.

Seine Thesen diskutiert er am 8. Mai, um 13 Uhr in der Watson Work Lounge von IBM in Halle 8 auf der re:publica.

Man hört, sieht und streamt sich.

Mehr Mitsprache bei E-Health-Anwendungen @DtRheumaLiga @ #rp17 #IBM

Ich sag mal

Auf zur re:publica nach Berlin und mitmachen bei den Open Space-Debatten

Digitale Kompetenzen sind nach Ansicht von Gerlinde Bendzuck von der Deutschen Rheuma-Liga Berlin vonnöten, um die neuen Digital-Health-Anwendungen und ihr Potenzial für eine bessere Gesundheit verantwortlich nutzen zu können. Sicherheit und Transparenz über Qualitätsstandards und Siegel sind der eine Teil der Diskussion über nötige Informationen.

„Es stellt sich jedoch auch die Frage, wie die Fülle an Informationen zu gesundheitsrelevanten Themen verlässlich vermittelt werden kann. „Gerade jetzt besteht die Notwendigkeit, flächendeckend Gesundheitskompetenz zum Umgang mit Digital-Health-Anwendungen zu vermitteln. Ein starkes Signal böte die Chance, Patientinnen und Patienten zu aktiveren Gestaltern ihrer Gesundheit mit Hilfe von E-Health-Anwendungen und Prozessen zu motivieren. Einzelne Initiativen formieren sich derzeit, sind aber in der allgemeinen Wahrnehmung noch schwach oder nicht unabhängig. Ein nationales, unabhängiges Informationsportal könnte Informationen bündeln, Akteure vernetzen und die digitale Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung systematisch und flächendeckend erhöhen helfen. Eine Einbindung von…

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Neues aufspüren, Gegenläufiges kombinieren – Open Space-Diskussionen auf der #rp17 #IBM

Jacob Taubes Suhrkamp

Das Gespräch stand im Mittelpunkt der intellektuellen Persönlichkeit von Jacob Taubes. Er war ein Gelehrter des gesprochenen Wortes. Im Dialog entwickelte der Ordinarius für Judaistik und Hermeneutik (FU Berlin) seine Gedanken. Die Auseinandersetzung mit einem realen Gegenüber wurde zum Katalysator seines Denkens. Ein Kurator, der Neues nicht nur aufspürt, sondern Gegenläufiges kombiniert. Das gelingt uns vielleicht auch bei den Open Space-Diskussionen in der Watson Work Lounge von IBM auf der re:publica (Halle 8).

Man hört, sieht und streamt sich in Berlin 🙂

Über Achtsamkeit, Big Nudging und kompetente Maschinen – #IBM #rp17 Programm am 10. Mai

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Programm am letzten Tag der re:publica in der Watson Work Lounge von IBM – Halle 8 – also am Mittwoch, 10. Mai 2017.

11:00 Uhr: Achtsamkeit im digitalen Zeitalter. Workshop mit K. Helena Ernst & Anja Schlenk von der Bertelsmann Stiftung. So etwas wie die „10 Gebote der achtsamen Selbstführung im digitalen Zeitalter“ gibt es nicht! Wie aber lässt sich mit der Digitalisierung umgehen, ohne dass die als sehr individuell empfundene Lebensqualität leidet? Viele Menschen fürchten in der Informationsflut unterzugehen, wenn alle und jeder alles teilen. Es hilft, sich auf sich selbst, seine Stärken, seine Erfolge und nicht zuletzt auf die eigenen Werte zu besinnen, und diese als eine Art Geländer für das tägliche Handeln zu nutzen.

11:45 Uhr: „Auf einen Cappuccino“ mit Sven Semet, HR Thought Leader, IBM zum Thema: Brauchen wir noch HR im Rahmen der Digitalisierung?

12:oo Uhr: Die Big Bang Content Show – Intuition gegen Verstand. Interaktive Session mit Ralf Junge, Lead Content Strategy bei Aperto – An IBM Company & Dominik Multhaupt, Strategy Director bei Aperto – An IBM Company.
Früher wollte jeder was mit Medien machen, heute macht jeder was mit Content. Die Praxis zeigt jedoch: nicht jeder ist dabei erfolgreich. Denn nicht jeder versteht Content als Service und damit als einen zentralen Teil der User Experience. Ob automatisiert oder mithilfe künstlicher Intelligenz oder für Plattformen – es braucht als Grundlage immer verlässliche Daten, strukturierte Analysen und einen Service-Design-Ansatz, der sich am Nutzer orientiert. Eben eine gute und fundierte Content Strategie. Man sollte meinen, in Zeiten von Big Data kein Problem, doch scheuen sich viele Unternehmen vor dem Einsatz von Daten – und verlassen sich lieber auf die Intuition. Die Session startet mit einer interaktiven Gameshow mit Beispielen für gute und schlechte strategische Ansätze. Im Anschluss werden Kriterien und Vorgehensweisen für eine Content Strategie – heute und auch in Zukunft – vorgestellt. Infos zu Ralf Junge.

12.45 Uhr: Das Kleid, das Stimmungen erkennt – das Cognitve Dress auf der re:publica

13:00 Uhr: Wie Maschinen mit hochentwickelten Kompetenzen die Wissensarbeit verändern. Open Space-Roundtable mit dem KI-Experten Stefan Holtel von Brightone. James Watt erfand die Dampfmaschine im 17. Jahrhundert. Sie übertraf die menschliche Muskelkraft um ein Vielfaches. Niemand stellte sich vor, dass diese Erfindung massive Konsequenzen bringen würde: Die Dampfmaschine erhöhte die industrielle Produktion, führte zu gesellschaftlichen Umwälzungen und veränderte die politische Landschaft. Es gab keine historische Parallele über die Wirkung einer speziellen technischen Erfindung auf die Menschheit in so kurzer Zeit. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts könnten wir mit der Künstlichen Intelligenz eine ähnliche Dynamik erleben.

13:45 Uhr: „Auf einen Cappuccino“ mit Michael O. Schmutzer, CEO, Design Offices zum Thema: Wie New Work und Digitalisierung unsere Art zu Arbeiten verändern.

14:00 Uhr: Design Thinking Workshop mit Stéphane Rodet, Marion Brülls & Felix Herrmann.

15:00 Uhr: KI, Big Data, Nudging und Verhaltenssteuerung durch Algorithmen: Brauchen wir eine Maschinen-Ethik? Netzökonomischer Diskurs. Open Space-Roundtable mit dem Wirtschaftsblogger Gunnar Sohn. Professor Gerd Gigerenzer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin, ruft dazu auf, dem Credo des Philosophen Kant zu folgen: Aufklärung ist der Ausweg des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Und die Unmündigkeit besteht bei vielen Menschen darin, sich nicht seines eigenen Verstandes und Wollens zu bedienen. Gefordert sei eine aufklärerische Algorithmen-Kompetenz.

Man hört, sieht und streamt sich 🙂